Mariposa e.V.
 
Mariposa e.V.

Die Geschichte von Mariposa e.V.
Es begann mit einem Wirbelsturm: Im November 1998 gründeten Reisende in Guatemala das "Projekt Mitch Guatemala" (kurz PMG), um den Opfern des Wirbelsturms "Mitch" in der ersten großen Not zu helfen. „Mitch“ wütete vom 
22. Oktober bis 8. November 1998 und hatte weite Teile Zentralamerikas zerstört. Es gelang PMG damals, über 150 freiwillige HelferInnen in die von „Mitch“ betroffenen Gegenden zu vermitteln. Dort verteilten sie gesammelte Sachspenden wie Kleidung, Schuhe, Lebensmittel und Medizin an Hilfe suchende Organisationen, Dörfer und Einzelpersonen. Der damalige guatemaltekische Präsident Alvaro Arzú traf sich derzeit sogar mit PMG-GründerInnen und dankte ihnen für ihre spontane Unterstützung. 

Nachdem diese erste Hilfe geleistet worden war, beschlossen einige der PMG-GründerInnen mit ihrer Vermittlung von freiwilligen HelferInnen (VolontärInnen) in guatemaltekische Hilfsprojekte fortzufahren. Schon deshalb, weil viele der sozialen Einrichtungen einen ständigen Bedarf an HelferInnen haben, selbst wenn Guatemala nicht gerade von einer Naturkatastrophe heimgesucht wird. Zudem sahen PMG-AktivistInnen darin einen optimalen Beitrag zur Förderung einer interkulturellen Kommunikation. Sie richteten ein Büro in Antigua ein, der ehemaligen kolonialen Hauptstadt Guatemalas, denn diese Stadt zieht mit ihren unzähligen Spanisch-Schulen und ihrem historischen Ambiente Menschen aus aller Welt an. Viele der BesucherInnen zeigten Interesse, in Guatemala als VolontärInnen mitzuarbeiten, wenn sie angesprochen wurden. So konnten im Laufe der Jahre hunderte von Freiwilligen in über 50 Hilfsprojekte des Landes vermittelt werden.

Mit der Zeit entschieden die PMG-AktivistInnen, den Namen von "Projekt Mitch Guatemala" in "Projekt Mosaik Guatemala" zu ändern, denn der Wirbelsturm „Mitch“ war längst Vergangenheit, PMG jedoch in seinen Aufgaben gewachsen. Man startete neben der Vermittlung von VolontärInnen auch längst eigene kleine Projekte und Aktionen. Es wurden beispielsweise Gemüsegärten in Armenvierteln angelegt, Hütten alleinstehender älterer BewohnerInnen dieser Armenviertel repariert und kranke Kinder in medizinische Einrichtungen vermittelt. Dies geschah immer unter Einbeziehung der ganzen Familien und NachbarInnen. Nach erster persönlicher Kontaktaufnahme arbeiteten freiwillige HelferInnen sowie die BewohnerInnen der Armenviertel gemeinsam an diesen Projekten. Die Hilfe zur Selbsthilfe stand dabei immer im Vordergrund. 

Schon während dieser ersten Entwicklungsphase geschah es, dass eines der damals von PMG durch Freiwilligen-Vermittlung unterstützten Einrichtungen unverhofft ohne Gelder dastand: Die Tagesstätte für Kinder aus extremer Armut 
"El Buen Samaritano" (EBS) in Jocotenango, nahe Antigua war bis dato eine von der Regierung finanzierte Einrichtung. Nach dem Regierungswechsel im Januar 2000 stand sie jedoch ohne Träger da. PMG sprang ein und konnte das EBS vor der Schließung bewahren.

Eine der PMG-AktivistInnen flog im Sommer 2000 in ihre Heimat nach Deutschland zurück, um dort durch die Gründung eines Vereins und gezielte Spendenwerbung dafür zu sorgen, dass das PMG-Büro und auch das EBS finanziell abgesichert wurden. Noch im Jahr 2000 wurde PMG e.V. in Bremen als gemeinnütziger Verein anerkannt und fortan wurde das PMG-Büro und auch das EBS vom deutschen Finanzamt geprüft.
 
Das guatemaltekische Vermittlungsbüro für Freiwilligen-Arbeit sowie die Tagesstätte EBS konnten dadurch finanziell abgesichert und die Arbeitsbereiche ausgeweitet und verbessert werden. Beispielsweise wurden bis zum Jahr 2003 mehrere hundert Freiwillige in ca. 50 guatemaltekische Hilfsorganisationen vermittelt. 


Mariposa e.V. - von 2003 bis heute
Seit Mai 2003 heißt PMG e.V. nun Mariposa e.V. und hat damit seinen endgültigen Namen gefunden. Mariposa bedeutet auf Spanisch Schmetterling. 
Der Flügelschlag eines kleinen Schmetterlings kann Großes bewirken! Und weil der „Flügelschlag“ dieses kleinen Bremer Vereins schon viel Großes in Guatemala erreicht, bewegt und angeschoben hat, trägt er nun den Namen Mariposa e.V. Weitere Gründe für die neue Namensgebung und Umstrukturierungen innerhalb der Arbeit des Vereins, die sich 2002/2003 ergeben hatten, sind:

1. Das Volontärs-Vermittlungsbüro in Guatemala hat unser Verein anderen übergeben: Es wird seit Ende 2002 getrennt und finanziell wie verwaltungs- technisch unabhängig vom Bremer Verein von zwei ehemaligen PMG e.V.-MitarbeiterInnen weitergeführt. Diese wollten damals gerne den Namen „Projekt Mosaik Guatemala“ (PMG) behalten. Sie gründeten einen eigenen Verein, und nannten diesen ebenfalls PMG e.V. Auch deshalb heisst unser Verein seitdem nicht mehr „Projekt Mosaik Guatemala e.V.“ sondern „Mariposa e.V.“ 

2. Qualität statt Quantität war gefragt: Heute werden von Mariposa e.V. weniger guatemaltekische Einrichtungen durch Volontärs-Arbeit unterstützt, wie damals vom Büro in Antigua aus. Dafür hat die jetzige freiwillige Mitarbeit, die unser Verein vermittelt, an Qualität erheblich zugenommen. Denn freiwillige MitarbeiterInnen werden nur noch in die Einrichtungen vermittelt, mit denen Mariposa e.V. sehr eng zusammenarbeitet. Das hat den Vorteil, dass die freiwilligen HelferInnen persönlicher betreut und während ihrer gesamten Mitarbeitszeit intensiver begleitet werden können. Der deutsche Verein steht in ständigem Kontakt mit den MitarbeiterInnen vor Ort und es finden regelmäßige Absprachen statt. Ein Vereinsmitglied von Mariposa e.V. ist zudem dauerhaft vor Ort (Alice Lee So Fong). Sie ist zuständig für die Kommunikation zwischen Mariposa e.V. und den Einrichtungen in Guatemala und sie ist Ansprechpartnerin für die Freiwilligen.

3. Das EBS hat sich im Laufe der Jahre stark gewandelt. Mariposa e.V. hat sich 2009 aus der Förderung zurückgezogen. Inzwischen gibt es in Jocotenango die Organisation ‚Los Patojos’, die ein warmes Mittagessen und Aktivitäten, wie Kunst-, Musik-, Break Dance und Theaterunterricht anbietet, um die Kinder von der Straße zu holen. Einige ehemalige EBS-Kinder nehmen das Angebot wahr. Mariposa unterstützt heute das Kunstprogramm von ‚Los Patojos’.

 
Wer sind die Mariposas? 

Alice Lee So Fong, Koordinatorin in Guatemala 
Alice Lee So Fong lebte und arbeitete in den vergangenen 20 Jahren in vielen verschiedenen Ländern. 1999 begann sie, in Entwicklungsländern als Freiwillige 
zu arbeiten, unter anderem auch im ehemaligen PMG-Büro in Antigua. Sie nahm an Wohnungsbauprojekten teil und sie arbeitete im Umweltschutz sowie in sozialen Entwicklungsprogrammen und leitete in Botswana Aufklärungs-  programme über HIV und AIDS. 

2002 wurde Alice Lee So Fong Mitglied bei Mariposa e.V. und ist seitdem Mariposas Koordinatorin in Guatemala. Mitte 2004 gründete Alice Lee So Fong zusammen mit ihrem Mann Greg Schwendinger den „CasaSito-Verein“. Mit diesem Verein unterstützt sie u.a. die gleichen Projekte wie Mariposa e.V. Anfang 2006 eröffnete Alice Lee zusätzlich das „CasaSito Volunteer House“, ein Haus in dem Freiwillige wohnen können. 


Christine Dittmer, Vorsitzende
Christine Dittmer reist bereits seit 1991 immer wieder nach Guatemala. Sie leitete das PMG-Büro in Antigua als eine Tagesstätte für Kinder aus extremer Armut Anfang 2000 Hilfe benötigte. Christine Dittmer begann mit der Spendenwerbung für das Haus und gründete noch im  Jahr 2000 bei einem Aufenthalt in Bremen den gemeinnützigen Verein Mariposa e.V. (damals noch mit Namen PMG e.V.) Sie verwaltete mit diesem Verein die Tagesstätte und das PMG-Büro, so dass beide Einrichtungen von da an finanziell und rechtlich abgesichert waren. Christine Dittmer war bis Ende 2002 in Guatemala tätig. Alice Lee So Fong übernahm ihre Arbeit vor Ort und Christine Dittmer kehrte nach Deutschland zurück, um den Bremer Verein und seine Aktivitäten weiter auszubauen. Sie ist aktuell u.a. zuständig für die Kommunikation mit SpenderInnen und Freiwilligen, für die Webseite und Layouts. Christine Dittmer hat inzwischen zwei Kinder und arbeitet in einem Klinikum im Sozialdienst. 

 
Jörg Rullkötter, Kassenwart
Jörg Rullkötter lebt in Bremen. Mitte 2002 besuchte er die Einrichtungen in Guatemala. Nach seiner Rückkehr wurde er Mitglied bei Mariposa e.V. 
Seit 2007 ist Jörg Rullkötter Kassenwart des Vereins. Er erledigt zudem viele anfallende Büroarbeiten und beteiligt sich an allen Aktivitäten des Vereins. 









Estima Grabenbauer
2003 machte Estima Grabenbauer für ihren Abschluss an der Waldorffschule ein soziales, praktisches Anerkennungsjahr im EBS in Guatemala. Mariposa e.V. vermittelte sie damals in die Einrichtung und bereitete sie auf ihren Einsatz vor. Sie blieb insgesamt 14 Monate und arbeitete als Gruppenbetreuerin und war zudem für die Einführung der Freiwilligen im EBS zuständig. 

Estima Grabenbauer ist seit 2005 Mitglied bei Mariposa e.V. Sie arbeitet im Vereinsbüro mit und hält Vorträge an Schulen. Dabei gibt sie ihre sehr intensiven Erfahrungen und Eindrücke aus Guatemala an Kinder und Erwachsene in Deutschland weiter. 

Auch 2009 war Estima Grabenbauer wieder für einige Monate vor Ort. Sie arbeitete diesmal hauptsächlich im CasaSito-Büro. Heute ist sie zuständig für die Kommunikation mit dem CasaSito-Büro.

Ihr Ziel ist es, im Bereich des fairen, nachhaltigen Tourismus zu arbeiten. 



Angela Nielsen
Angela Nielsen lebt in Bremen und ist seit 2001 Mitglied bei Mariposa e.V.
Sie hat bis 2006 regelmäßig in einer Tageseinrichtung für Kinder und Jugendliche in Guatemala mitgearbeitet. Erfahrungen und Kontakte aus dieser Mitarbeit hat sie in ihre Arbeit als Lehrerin hier eingebracht. Angela Nielsen hat an der Schule Aktivitäten und Projekte durchgeführt, um Spenden zu sammeln, aber vor allem, um den Kindern hier etwas von der ganz anderen Lebenswirklichkeit der Kinder in Guatemala näher zu bringen. 
„Es ist für mich immer wieder eine Freude daran teilzuhaben, wie dieser 
‚kleine´ Verein bei allen Veränderungen über die Jahre authentisch bleibt, effektiv und nachhaltig etwas bewirkt und dies ausschließlich durch Freiwilligenarbeit leistet.“
Zurzeit arbeitet Angela Nielsen als Freiwillige in Bolivien. 



Maria Jose Sanchez de Brand
Maria José Sánchez de Brand kommt aus Guatemala und lebt seit 2002 in Bremen. 2007 hat sie ihr Studium Freizeitwissenschaft an der Hochschule 
Bremen beendet. Sie ist in der Mädchen- sowie in der Jugendarbeit tätig. 
Zurzeit ist Maria Jose Sanchez de Brand im Mutterschutz. Sie hat gerade ein 
Kind bekommen. 

Mariposa-Mitglied ist Maria José Sanchez de Brand seit 2004. Sie hat Vorträge 
in Schulen gehalten und die Projekte in Guatemala besucht. Darüber hinaus ist sie auch für Übersetzungen und Nachrichten über Guatemala zuständig. Sie beteiligt sich an der Ausarbeitung von Konzepten zur Mitarbeit von Freiwilligen.






Renate Winter
Renate Winter ist Lehrerin im Ruhestand. Sie ist regelmäßig für mehrere 
Monate in Guatemala und arbeitet in den Einrichtungen mit. 

Renate Winter ist seit 2005 Vereinsmitglied bei Mariposa e.V. Wenn Sie in Deutschland ist hilft sie im Büro bei den Texten (Broschüre, Flyer, Webseite). 
Sie hält Vorträge und beteiligt sich an Infoständen und anderen Mariposa-Veranstaltungen. 

Zurzeit ist Renate Winter wieder in Guatemala in den Einrichtungen aktiv.


 





Elisabeth Weller
Elisabeth Weller ist nach ihrem Abitur in Bremen im September 2005 bis Februar 2006 in Guatemala gewesen. Dort hat sie für ein halbes Jahr im EBS gearbeitet und sehr prägende und wichtige Erfahrungen gesammelt. Seit April 2006 studiert Elisabeth Weller Ethnologie, Lateinamerika-Studien und Erziehungswissenschaft in Hamburg. 

Seit August 2006 ist Elisabeth Weller Mitglied bei Mariposa e.V. Sie sorgt für aktuelle politische Infos aus Guatemala und beteiligt sich an Aktivitäten des Vereins.

Anfang 2008 war Elisabeth Weller für knapp 2 Monate in Brasilien, um dort ein Praktikum in einem sozialen Projekt für Kinder zu machen. Ab Juli 2009 ist sie für gut 3 Monate in Paraguay gewesen und hat dort im Rahmen ihres Studiums eine Feldforschung zu Mehrsprachigkeit (Spanisch, Guaraní, Portugiesisch) gemacht.


Milena von Kutzleben
Milena von Kutzleben lernte das EBS im Jahr 2000 während eines fünfmonatigen Aufenthaltes in Guatemala kennen. In den darauf folgenden Jahren fuhr sie immer wieder nach Guatemala und konnte die beeindruckende Entwicklung des EBS von einer ehemals staatlichen Einrichtung mit nichts als ein paar Tischen und Stühlen und ansonsten kahlen Räumen zu der bunten Lebenswelt., die es heute ist, miterleben.

Milena trat kurz nach seiner Gründung Mariposa e.V. bei. Zurzeit lebt sie in Bremen und arbeitet im als Krankenschwester. Außerdem studiert sie an der Universität Bielefeld den Masterstudiengang Public Health mit den Schwerpunkten International Public Health und Pflegeforschung.





Sabine Schulze
Sabine Schulze ist seit Gründung des Vereins dabei. Sie besuchte 2001/2002 
die Einrichtungen in Guatemala. Sie stellte erste Kontakte zur Frauengruppe aus Santiago Zamora her. Später entstand daraus die noch heute anhaltende Zusammenarbeit mit dem Frauenverein in Santiago Zamora.

Bis Mitte 2007 war Sabine Schulze Kassenwart bei Mariposa e.V. Wenn Kinder 
und Familie es erlauben, ist sie auch heute noch bei unseren Aktivitäten dabei.








Silke Wahl
Silke Wahl kommt ursprünglich aus Köln. Sie organisierte 2001/2002 die Touren nach Santiago Zamora und half im ehemaligen Freiwilligenbüro unseres Vereins.

Silke Wahl zog es danach nach Guatemala zurück. Sie lebt heute mit ihrer Familie in der Nähe von Antigua und arbeitet in der Touristikbranche. Zusätzlich arbeitet sie im CasaSito-Verein unseres Vereinsmitglieds Alice Lee So Fong mit. 








Veronica Fernandez
Verónica Fernández Domínguez ist Spanierin aber lebt seit einigen Jahren in Deutschland. 2007/2008 verbrachte sie vier Monate in Guatemala. Dort hat sie im EBS und in der Kindertagesstätte in Chocantariy mitgeholfen. 

Seit ihrer Rückkehr nach Deutschland arbeitet sie als Übersetzerin für den CasaSito Verein. 

Mitglied bei Mariposa e.V. wurde Verónica Ende 2009. Von Berlin aus hilft sie bei der Erstellung und Überarbeitung von Berichten und Infomaterialien und organisiert Aktivitäten/Vorträge in Berlin.




Martina Jäger
Martina Jäger arbeitete 2007/2008 in den Einrichtungen in Guatemala mit. 
Martina Jäger lebt in Gaißach in Süddeutschland. Seit 2009 ist sie Vereinsmitglied bei Mariposa e.V. Sie hilft bei der Spendenwerbung und der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins.












Nadine Markert
Nadine Markert ist nach ihrer Ausbildung zur Europasekretärin von Oktober 2007 bis März 2008 in Guatemala gewesen und hat dort im EBS gearbeitet.
Die Erfahrungen, die sie in Guatemala gesammelt hat, haben sie sehr geprägt und Nadine Markert war so vom Land und den Menschen fasziniert, dass sie im März 2009 wieder nach Guatemala zurückkehrte und während dieses Zeitraumes im SEA Projekt mitarbeitete.

Inzwischen lebt Nadine Markert in Fulda und studiert dort seit Oktober 2009 Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt „Interkulturelle Beziehungen“. Sie möchte auch später beruflich in der Entwicklungszusammenarbeit, am liebsten in Lateinamerika, tätig sein.

Nadine Markert ist seit 2009 Mitglied bei Mariposa e.V. und möchte den Verein und die Menschen in Guatemala damit auch weiterhin unterstützen. 




Die Philosophie von Mariposa e.V.
Ziel ist es, soziale Einrichtungen und Projekte in Guatemala durch finanzielle, materielle sowie humanitäre Hilfe zu unterstützen.

Mariposa e.V. möchte Menschen verschiedenster Kulturen einander näher 
bringen. Internationales Reisen ist schön, doch ein wirkliches Verstehen der anderen Kulturen und ihrer Probleme kann nur bedingt erreicht werden - 
was uns in Zeiten fortschreitender Globalisierung jedoch wichtig erscheint. 
Wahres Verstehen und Mitgefühl bedürfen eines tieferen, persönlicheren Kontakts. Deshalb möchte Mariposa e.V. eine interkulturelle Kommunikation (auch) durch die Möglichkeit einer qualitativen, aber niedrig schwelligen Freiwilligen-Arbeit fördern. Freiwillige sind zudem nicht nur eine wichtige Hilfe im täglichen Arbeitsablauf der Einrichtungen, sie sind auch Augenzeugen.

Mariposas Motto lautet: „MIT-GEFÜHL-ENTDECKEN"!

Mariposa e.V. ist erreichbar, offen, persönlich und die Arbeit des Vereins sowie die Finanzen sind transparent. 

Mariposa e.V. ist gegen jegliche Form von Diskriminierung und hat keine religiöse Ausrichtung. Alter, Geschlecht und Nationalität spielen bei Mariposas Arbeit keine Rolle.



Die heutigen guatemaltekischen Partnerorganisationen von 
Mariposa e.V. sind:

- CasaSito-Verein, Antigua, Sacatepequez
- Tagesstätte „Semilla de Esperanza y Amor“ (SEA), San Mateo Milpas Altas
- Associacion Santiagüito, Projekt Ixoqui Ye Samej, Santiago Zamora, 
- Projekt El Plan Infinito, Santiago Zamora
- Los Patojos, Jocotenango
- Radiosender Mujb´ Ab´l Yol, Quetzaltenango

Diese Einrichtungen werden auf den folgenden Seiten vorgestellt. 2001: Freiwillige werden im Innenhof des 
PMG-Büros auf ihren Einsatz vorbereitet Nov. 1999: Präsident Arzú (Mitte) besucht PMG-AktivistInnen am Flughafen und dankt ihnen für ihren spontanen Einsatz Nov. 1999: Die ersten PMG-AktivistInnen Nov. 1999: Die „PMG-Logistik“ ist 
nicht professionell aber sehr effektiv. Treffen im heutigen Mariposa-Büro in Bremen Spendenwerbung für Guatemala Einige „Mariposas“ arbeiteten regelmäßig 
auch im EBS in Guatemala mit. 2002: Freiwillige helfen im EBS